28. August 2010

Tannhäuser an der Wiener Staatsoper - Auftakt für eine Saison voller Höhepunkte

Nachdem Matthias Goerne in diesem Sommer bei den Festivals in Ravinia, Tanglewood, Aix-en-Provence, Salzburg und Schleswig-Holstein seinen Rang als Liedersänger eindrucksvoll unterstrichen hat, zeigt er sich in einer neuen Saison voller Höhepunkte verstärkt auf der Opernbühne und konzertiert mit den führenden Orchestern und Dirigenten der Welt. An der Wiener Staatsoper wird Matthias Goerne Anfang September 2010 den Wolfram in Wagners "Tannhäuser" singen, im November gibt er sein Rollendebüt als "Mathis der Maler" an der Opéra National de Paris, im April 2011 schließlich wird er als Wozzeck an der Metropolitan Opera in New York zu hören sein. Konzerte gibt er unter anderem in der Carnegie Hall und an der Mailänder Scala, mit dem Philharmonia Orchestra in London, mit Los Angeles Philharmonic, Pittsburgh Symphony, National Symphony Washington, dem Saito-Kinen Orchester, dem Orchestre National de France und dem Orchestre de Paris, den Dresdner Philharmonikern und der Dresdner Staatskapelle, mit dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin und den Berliner Philharmonikern. In der Saison 2010/11 arbeitet Matthias Goerne mit den herausragenden Dirigenten der jüngeren Generation ebenso zusammen wie mit den Maestri der alten Schule, darunter Christoph Eschenbach, Daniele Gatti, Daniel Harding, Manfred Honeck, Paavo Järvi, James Levine, Lorin Maazel, Kurt Masur, Ingo Metzmacher, Kent Nagano, Gianandrea Noseda, Seiji Ozawa, Franz Welser-Möst und - erstmals - Gustavo Dudamel. Das Arbeitspensum des Sängers ist enorm, das Spektrum seines Konzertrepertoires in der Saison 2010/11 reicht von Mahler-Liedern, Zemlinskys Lyrischer Symphonie, dem Brahms-Requiem und Brittens War Requiem über Ausschnitte aus Opern von Richard Wagner (Wotan, Hans Sachs) und Beethoven (Pizarro) bis hin zu Karl Amadeus Hartmanns Gesangsszene und Bernd Alois Zimmermanns Ekklesiastischer Aktion. Neben all diesen Engagements setzt Goerne auch noch seine Aufnahmetätigkeit im Rahmen seiner Schubert-Edition für das Label harmonia mundi fort.